„Knödel “ mit Ei

Eine bekannte „Reste“speise ist bei uns Knödel mit Ei!! 🙂
Da verwendet man die restlichen Semmelknödel,… schneidet sie in Scheiben, röstet sie an, ev. mit Zwiebel und schlägt dann Eier drauf.
Ich umgehe heute das Knödel kochen , röste gleich die Semmelwürfel an und gebe da dann die Eier drauf.
Pikant abgeschmeckt mit selbstgemachtem Kräutersalz, auch gerne Muskat, durch rösten, viel Schnittlauch drauf, anrichten, fertig.
Diese Speise ist schnell, einfach, …und, und, und.…lecker.
Die Fleischriger rösten auch Schinken, Speck, Grammeln usw. mit.

Lasagne, schnell und einfach

Lasagne aus Resten aus dem Kühlschrank 🙂
Bechamel: Milch, Sauerrahm, Käse verschiedene Sorten, eingelegter Knoblauch und Basilikum, Stückchen Parmesan,..
etwas Mehl und Butter für die Bindung
Sugo: Tiefgekühlte Karottenwürfel, Pilze, gehobelter Kürbis, eingekochte Tomaten, Bärlauch-Pesto,… viel Oregano aus dem Garten, Schnittknoblauch und Schnittlauch,….Für die Bechamel alles aufkochen lassen bis der Käse geschmolzen ist, gut abschmecken
Fürs Sugo ebenfalls alles aufkochen (weichkochen) gut würzen, und kurz mit dem Stabmixer zerkleinern (nur wenn das Gemüse oder die Pilze zu gross geschnitten wurden )
Schichtweise mit den Nudelblättern in eine gefettete Form füllen und ca. 45 Minuten backen. Kurz überkühlen lassen (nachziehen,…somit ist leischter zu portionieren.

Lasagne wird original mit dem Löffel gegessen!!
Mahlzeit !!!!

(Heil)-Wirkung

Frühlingskräuter, Sommerkräuter, Herbstkräuter,….?!
Wildkräuter der Saison können meist frisch verwendet werden.
Roh in Salate, Smoothies, als Dekoration, aufs Brot gestreut uvm.
Als Wildgemüse werden die Pflanzen bezeichnet, die in einer grösseren Menge gesammelt und gegessen werden, wie zb. Wildkräuterspinat 🙂 ,verschiedene Wurzeln gekocht, usw.
Die meisten Pflanzen haben auch eine gewisse Heilwirkung.
Frisch verwenden, so ist meist die Wirkung voll gegeben.
Aber bestimmte Stoffe, die aus der Pflanze gelöst werden sollten (für eine optimale Heilwirkung), müssen auch besonders behandelt werden.
Wir können Kräuter natürlich immer als Aufguss zubereiten. (als Tee mit heissem Wasser überbrühen, ziehen lassen)
Aber bitte nicht jeden Tee 10 Minuten ziehen lassen, wenn er eine Wirkung haben soll.
Je nach den Inhaltsstoffen wird ein Tee anders zubereitet:
Schleimstoffe werden in kaltem Wasser über Nacht ausgezogen und dann nur warm gemacht.
Seifenstoffe werden kalt zugestellt und aufgekocht.
Gerbstoffe länger als7 Minuten ziehen lassen.
Ätherische Öle sind flüchtig, Heissaufguss, zudecken und höchstens 5 Minuten ziehen lassen.
Kieselerde in Pflanzen (Schachtelhalm) mit einer Prise Zucker 10 MInuten aufkochen.
Werden zb. Schleimstoffe (in Eibisch zb.) aufgekocht oder heiss übergossen verlieren sie ihre Wirkung.
Ätherische Öle würden sich verflüchtigen, wenn sie nicht abgedeckt oder zu lange gezogen werden.
Auch zu beachten sind verschiedene Behandlungsmethoden bei versch. Pflanzenteilen.
Je zarter desto behutsamer damit umgehen 🙂
Ob die Kräuter zu Heilzwecken nun getrocknet oder frisch zubereitet werden ist dabei egal.
Ausser Tee können auch Öle, Tinkturen, Zuckerverreibungen, Heilpulver, Natronauszüge, Essige, Heilweine- und -Liköre, Salben, Cremes, Kosmetics, zubereitet werden.
Auch räuchern dabei nicht vergessen.
„Bachblüten“ könnten selbst angesetzt werden und getrocknete Kräuter können durch ihren Duft und ihre Schwingungen einen Raum harmonisieren.
Wie ihr seht, hat jede Zubereitung eine (Heil)wirkung, und deshalb sollten wir auch bewusst mit den gesammelten Geschenken verfahren.
Viel Spass dabei!!

Achtung,…

Vorsicht, Beinwell 🙂
Beinwell enthält Phyrrolizitinalkaloide, die leberschädigend wirken „können“
Bei Versuchs-Mäusen hat dieser Stoff, extrahiert jedenfalls die Leber geschädigt. 😦 Arme Mäuse
In kleinen Mengen innerlich und äußerlich verwende ich Beinwell trotzdem.
Zu Wildspinat, in Kräutersuppe und Salat,…
In Aufstrichen die gehackten Blätter und Blüten zur Dekoration.
In meinem Kräutersalz darf Beinwell nicht fehlen.
Ich mache auch kleine Rouladen damit, da ich die Blätter gut rollen kann.
Im Namen “ Bein“well steht eigentlich schon, bei was die Pflanze wirkt.
Bein für „Knochen“, und well für „gut“
Ein gequetschtes Blatt auf Gelenke, Rheuma, Knochenbruch, andere Stossverletzungen wie einen Verband legen.
Die Salbe aus der Wurzel mache ich selbst.
Ein Öl kann man im Kaltauszug herstellen, einfach saubere , geschnittene Wurzel mit Öl bedecken und 28 Tage ziehen lassen.
Für den Warmauszug wiederum die Wurzel mit Öl bedecken und am Herd bei niedriger Temperatur mind. 2 Stunden ausziehen lassen. Mit ca. 1/10 der Ölmenge mit Bienenwachs festigen (ins warme Öl einrühren) in Gläschen oder Tiegel aufbewahren.
Die Salbe hält ohne Kühlung.
Beinwelltinktur wäre noch zu erwähnen: Die sauberen, geschnittenen Wurzeln mit Alkohol (Wodka) bedecken und ca. 28 Tage ziehen lassen, pur zum Einreiben oder wie das Öl für Salbe /Creme verwenden

Gänseblümchen

Das Gänseblümchen können wir in geschützten Lagen das ganze Jahr über pflücken !
Die Blätter (Rosetten) steche ich aus, wie Vogerlsalat (Rapunzel) und machen , etwas geschnitten Salat daraus. Mit Kartoffeln, Apfelessig und Kernöl ein Gedicht.
Es schmeckt leicht nussig und ist sehr vitaminreich.
Die Blüten, auch mit Veilchen gemischt, ergeben getrocknet einen sehr guten Hustentee für Kinder.
Ich trockne die Blüten auch für Deko in Kräutersalz, über Salat (hier frisch ! ) auf den Teller gestreut uvm.
Wildkräutersalate, Suppendekoration, auf Nudel- und Reisgerichte,….überall machen sich Gänseblümchen breit 🙂
Gänseblümchen gibts auch in der Homöopathie als Bellis perennis , wird es bei Stossverletzungen und Verstauchungen verwendet.
Selbst kann man eine Tinktur mit Alkohol ansetzen.

Kreativer Löwenzahn :)

Mit Löwenzahn können wir so gut wie jedes Essen aufwerten, mit Vitaminen und Mineralstoffen anreichern und mit Deko fürs Auge verzieren.
Auch die Rezepte vom Blog www.grundnahrungsmittelpaket.com oder aus dem Buch „Essen um zu leben“ lassen sich gut mit dieser Pflanze verfeinern. ZB.die verschiedenen Suppen, Eintöpfe, Nudelgerichte, natürlich alle Salate, auch in Dips mische ich gerne die Blüten, Krautrouladen werden dadurch optisch „interessant 🙂, über Reisgerichte streue ich die gehackten Blätter und Blüten und noch vieles mehr gibts hier zu entdecken.

Die Rezept sind hier auf dieser Seite, neu aufbereitet und leichter zum Nachkochen im Buch „Essen um zu leben“DSC07951

Löwenzahn

Was mache ich aus Löwenzahn ? 🙂
Die ersten Blätter verwende ich für Röhrlsalat
Einfach die Blätter abschneiden oder ausstechen, gründlich waschen , klein schneiden und mit Kartoffelsalat mischen, harte Eier passen gut dazu. Marinade mit Apfelessig und Kernöl
Je heller die Blätter sind, desto weniger her schmecken sie. Man kann sie bleichen, indem man einen dunklen Kübel darüber stürzt.
Aus den Blüten mache ich Sirup.
Blüten mit Wasser bedeckt einige Minuten kochen, über Nacht stehen lassen, am nächsten Tag nochmals aufkochen und abseihen.
Wassermenge abwiegen und gleichviel Zucker und etwas Zitronensäure dazugeben. Je nach gewünschter Konsistenz einkochen lassen.
Für Marmelade die Blütenblätter abzupfen und mit Wasser bedeckt aufkochen.
Alles gemeinsam pürrieren und mit gleichviel Zucker oder Gelierzucker (2zu1, 3 zu1) aufkochen und heiss in Gläser füllen.
Als Geschmackszutat Ingwer, Zimt, Vanille, zur Farbgebung etwas Kurkuma usw. hinzu fügen.
Einige Blätter kommen bei mir auch gerne in Wildkräutersuppen und Spinat.
Aus den Wurzeln mache ich „Kaffee“
Die Wurzeln im Frühling ausgraben , im Herbst sind sie etwas süsser.
Waschen , in Scheiben schneiden und trocknen.
Anschliessend dunkelbraun rösten, auskühlen und mittelfein mahlen.
Innnnnnn Teebeutel füllen und mit heissem Wasser übergiessen, nach einigen Mintuen Beutel entfernen.
Ist viel sparsamer als echter Kaffe, 1 tl. genügt für 1 Tasse.
Ein Tee oder eine Tinktur aus Löwenzahn ist gut für die Leber und Gallenblase, verdauungsfördernd, hilft bei der Fettverdauung, wirkt auch tonisierend (anregend), gehört in Tees für Frühjahrs- oder Entschlackungskuren,… macht stark wie ein Löwe !!! 🙂
Die Blüten können auf Salate gestreut werden, oder getrocknet.
Für Tee verwendet man alle Pflanzenteile.
Eine Tinktur wird mit Alkohol angesetzt.