Profi oder Hausfrau ? :)

Kochen wie ein Profi!!!!
Wollen wir das überhaupt ???Wir werden zugeschüttet mit Rezepten, Kochsendungen, PROFI-Tipps :), uvm.
Sind diese Informationen wirklich wichtig??
Erfahrungen und Spartipps von unseren Omas und Ur-Omas sind doch weitaus effektiver, als diese Profi-Tipps, wenn man etwas im Alltag umsetzen möchte. 🙂
Abgesehen davon können viele nicht einmal Grundrezepte nachkochen und haben auch keine Zeit zu kochen,…. was fangt ihr dann damit an, wie man Hummer zubereitet ? 🙂 🙂
Bei einem Kochkurs gemeinsam ein exquisites Menü zubereiten und dann gemeinsam genießen (ev. zu einem besonderen Anlass ! Valentinstag und so ❤ ❤ ) ist etwas sehr Schönes !!! Aber das hat mit Alltags-kochen wohl nichts zu tun.
Ich erkläre bei meinen Kursen mit einfachen Grundbegriffen umzugehen, mit wenigen, preiswerten, aber gesunden Zutaten zu kochen. Daraus besonderes für uns und unsere Lieben etwas zu zaubern ist weitaus einfacher und auch nachvollziehbarer !!
Natürlich, für die Profis unter euch sind die angebotenen Spezial-Kurse mit Haubenköchen wohl sehr verlockend. 🙂
Leider lernt man in der Schule, im Hauswirtschafts-Unterrich nur mehr wenig, was man später mal wirklich im eigenen Haushalt brauchen könnte. 😦 ,… und dann auch nur meist Mädchen .
Grundkoch-Kurse wären meiner Meinung nach viel gefragter.
ZB. als Themen : einfache Suppen-Einlagen und Gemüsebrühe (selbstgemachte Suppen-Würze)
Nudel-Gerichte (vegetarisch und vegan)
Reis-Gerichte ,…einmal anders :)Wildkräuter selbst sammeln und verwenden
Kräuter trocknen für die Küche (auch Tees)
Kartoffel, einfach und schnell
Kalte und warme Salate
Eintöpfe, soooo vielfältig
Pizza und Quiche
Sterz , 3 mal anders
Creme-Suppen
„Grat“korn-Laberl und mehr !
Helle und braune Sossen
Kräuter und Gewürze,… wo passt was dazu ?
Löwenzahn,…. so vielfältig !
Pudding und Dessert-Cremes, vegan
usw.

Was würdet ihr gerne lernen /wissen ?dsc06265

Spar-Tipp

Wenn ihr Gemüse kocht,… was macht ihr denn mit dem Kochwasser?

Ich geb einige Gewürze rein oder mein selbstgemachte Suppenwürze, koche nochmal auf und hab somit eine super gut Gemüsebrühe.

Sie hält auch einige Tage im Kühlschrank 🙂

Mit Polenta- oder Grießnockerl ein preiswertes Mittagessen.

Haltbarkeit der Lebensmittel für 1 Monat

Wir hatten eben eine Anfrage wegen der Haltbarkeit der Lebensmittel auf der Einkaufsliste!
Die Trockenprodukte wie Mehl, Grieß, Haferflocken, Zucker, Polenta, Nudeln, Salz, Linsen, …halten bei Raumtemperatur sehr lange.
Konserven wie Essiggurken, Senf, Marmelade, Dosenfisch (1 Tag im Kühlschrank), Margarine, Kaffeemilch nach dem Öffnen im Kühlschrank aufbewahren.
Die Extrawurst und die Bratwurst hält sich schon wenige Tage im Kühlschrank, ev. die Hälfte einfrieren.
Obst und Gemüse im kühlen Keller oder Kühlschrank lagern,je nach Reifegrad verarbeiten.
Die Gemüse“-Abfälle“, äußere Blätter vom Weißkraut, Karotten- und Sellerieschalen, auch Zwiebelschalen (wenige) und ev. auch Kartoffelschalen laufend trocknen für Suppenwürze,… oder immer gleich zu Gemüsebrühe kochen.
Apfelschalen für Tee oder Knabberei trocknen.
Für das Brot gilt: Einige Scheiben für ca. 3 Tage aufschneiden (meins war sowieso geschnitten), und normal in der Küche lagern, aus den Enden des Brotes mache ich sofort die Croutons, für die Brot-Laibchen schneide ich das Brot und lasse sie gleich trocknen,
Restliches Brot scheibenweise einfrieren, bei Bedarf die Menge entnehmen.
Eventuell hält sich das halbe Brot auch im Kühlschrank (wenn kein Tiefkühler vorhanden)
MeinTipp:
Die frischen Lebensmittel sollten laufend durchgesehen werden, und danach den täglichen Menüplan planen.
Kein Lebensmittel muss daher 1 Monat haltbar sein, da ja am Ende des Monats alles aufgebraucht ist!!!

Laibchen oder Laberl ? :)

Aus verschiedenem Getreide, Hülsenfrüchten und Gemüse können super Laibchen gemacht werden.
ZB. gibts bei uns oft Polenta-, Grieß-, „Grat“korn-Laberl 🙂, Bohnen- oder Linsenlaibchen.
Auch gekochtes oder geraffeltes Gemüse mit einem „Bindemittel“ wie etwa Kartoffel, Reis oder Brösel kann geformt werden.
Eier sind nicht nötig !
Sie werden dann in der Pfanne gebraten.
Warm (pikant) mit Kräuterrahm, Tomatensoße, Spinat oder Schwammerlsoße. Auf dem 2. Bild gibts „Grat“korn-Laberl mit Linsensoße, auf dem 3. Bild sind Reislaibchen, auf dem 4. Bild wiederum „Grat“korn-Laberl
Süss mit Kompott, Fruchtmus, Eis oder Joghurt.
Ich hab die Laibchen auch gerne kalt als Jause zur Arbeit oder Schule mitgegeben.
Was ihr noch auf dem Bild seht, …? ..darüber schreib ich euch morgen etwas 🙂
Alle Rezepte sind im Buch „Essen um zu leben“

 

Suppen-Würze

So oft lese ich Rezepte mit Brühwürfel, Fertigbrühe, Suppenwürfel, Vegeta usw.
Warum verwendet man soetwas?
Ich mache mir meine Suppenwürze selbst:
Das ganze Jahr über trockne ich Gemüse-Reste wie Schalen von Wurzelgemüse, Karfiol- und Brokkoli-Strünke (fein geschnitten), Zwiebel- und Knoblauchschalen, aber auch Stängel von Kräutern wie Petersilie, Liebstöckel, ebenso selbst gesammelte Wildkräuter,….heuer auch Kartoffelschalen und einige Kürbiskerne.
Fein gemahlen und mit ca. 1/3 der Menge mit Salz vermischt ist es weitaus besser als jedes gekaufte 🙂
Ich mische auch gerne einige Blütenblätter dazu,… ist auch sehr nett zu verschenken.
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Reste-Reis

Rezept für schnellen Reisauflauf (spart Zeit)
Auf ca. 300 g gekochten Reis Schnee von 1 Eiklar schlagen, mit 1 Esslöffel Zucker.
Reis, Dotter und Schnee verrühren, ev. Rosinen beifügen.
Ich geb auch gern noch 1 Löffel Sahne, Milch oder Joghurt dazu.
Die Masse in eine gefettete Form füllen, vielleicht auch einige Apfelspalten(oder anderes Obst) dazwischen legen und im vorgeheizenten Backofen bei 180 Grad 25-30 Minuten backen.
Rezept ist für 1 Person!