Laibchen oder Laberl ? :)

Aus verschiedenem Getreide, Hülsenfrüchten und Gemüse können super Laibchen gemacht werden.
ZB. gibts bei uns oft Polenta-, Grieß-, „Grat“korn-Laberl 🙂, Bohnen- oder Linsenlaibchen.
Auch gekochtes oder geraffeltes Gemüse mit einem „Bindemittel“ wie etwa Kartoffel, Reis oder Brösel kann geformt werden.
Eier sind nicht nötig !
Sie werden dann in der Pfanne gebraten.
Warm (pikant) mit Kräuterrahm, Tomatensoße, Spinat oder Schwammerlsoße. Auf dem 2. Bild gibts „Grat“korn-Laberl mit Linsensoße, auf dem 3. Bild sind Reislaibchen, auf dem 4. Bild wiederum „Grat“korn-Laberl
Süss mit Kompott, Fruchtmus, Eis oder Joghurt.
Ich hab die Laibchen auch gerne kalt als Jause zur Arbeit oder Schule mitgegeben.
Was ihr noch auf dem Bild seht, …? ..darüber schreib ich euch morgen etwas 🙂
Alle Rezepte sind im Buch „Essen um zu leben“

 

Suppen-Würze

So oft lese ich Rezepte mit Brühwürfel, Fertigbrühe, Suppenwürfel, Vegeta usw.
Warum verwendet man soetwas?
Ich mache mir meine Suppenwürze selbst:
Das ganze Jahr über trockne ich Gemüse-Reste wie Schalen von Wurzelgemüse, Karfiol- und Brokkoli-Strünke (fein geschnitten), Zwiebel- und Knoblauchschalen, aber auch Stängel von Kräutern wie Petersilie, Liebstöckel, ebenso selbst gesammelte Wildkräuter,….heuer auch Kartoffelschalen und einige Kürbiskerne.
Fein gemahlen und mit ca. 1/3 der Menge mit Salz vermischt ist es weitaus besser als jedes gekaufte 🙂
Ich mische auch gerne einige Blütenblätter dazu,… ist auch sehr nett zu verschenken.
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Reste-Reis

Rezept für schnellen Reisauflauf (spart Zeit)
Auf ca. 300 g gekochten Reis Schnee von 1 Eiklar schlagen, mit 1 Esslöffel Zucker.
Reis, Dotter und Schnee verrühren, ev. Rosinen beifügen.
Ich geb auch gern noch 1 Löffel Sahne, Milch oder Joghurt dazu.
Die Masse in eine gefettete Form füllen, vielleicht auch einige Apfelspalten(oder anderes Obst) dazwischen legen und im vorgeheizenten Backofen bei 180 Grad 25-30 Minuten backen.
Rezept ist für 1 Person!

Sparen beim Selberkochen!!

Keine Zeit zum Selber kochen?
Oft nur eine Ausrede,…?
Fertigprodukte müssen auch meistens „zubereitet“ werden !!
Eingekauft mal sicher, dann geöffnet, eventuell in einen Topf geleert und erwärmt. Noch schlimmer ist es, die Plastikpackung in die Mikrowelle zu geben,.. und dann auch noch aus der Packung zu essen. 😦
Leider hat oft die Packung mehr Nährstoffe als das Essen 🙂 🙂
Für das Erwärmen in einem Kochtopf brauchen wir mal mindestens diesen Topf, der ja dann auch wiederum gewaschen werden muss,… das Essen wird auf einem Teller angerichtet( hoffentlich 🙂 )
In dieser selben Zeit kocht schon mein Reis (zB.)!
In der Zwischenzeit schneide ich mir eine kleine Menge Gemüse, Zwiebel oder etwas Schinken und gebe ihn noch während dem Kochen (ca. zur Halbzeit) dazu.
Würzen und ev. ein Ei noch drüber und kurz stocken lassen, fertig.
Ich brauche so auch nur 1 Kochtopf und nicht viel mehr Zeit.
Wenn man kein Gemüse schneiden möchte, kann ja auch gutes Tk-Gemüse (fix und fertig) verwendet werden.
Auch damit ist die fertige Speise immer noch gesünder als die „Fertig-Speise“ 🙂
Oder , wie am Bild, mit Nudeln.
Rezepte wie diese sind natürlich alle im Buch „Essen um zu leben“ zu finden !!!

Zeit sparen,….

Wir gehen bewusst mit Lebensmitteln um, auch mit unseren täglichen Gebrauchsartikeln!…. Aber wie ist es mit der Zeit?
„Ich habe keine Zeit,…“ wird schnell gesagt,.. aber stimmt das so wirklich?
Für was geht Zeit „verloren“ ?
Und wo können wir bewusst Zeit einsparen, um für anderes Zeit zu haben?
Ich bleibe natürlich beim Haushalt und Kochen.
Haben wir wirklich keine Zeit zum Kochen,… weil Kochen zu zeitaufwendig ist,.. oder möchten wir uns die Zeit nicht nehmen?
Zeit ist doch eigentlich relativ.
Koche ich gerne, stehe ich auch mal 2 Stunden in der Küche, koche ich nicht gerne, sind schon 10 Minuten zu viel 😦
Bügelt jemand gerne, kann das auch mal den halben Tag dauern (auch Waschlappen und Slips werden dann gebügelt),.. bügel ich nicht gerne,.. fang ich ev. gleich garnicht damit an. 🙂
So, zum eigentlichen Thema : Kochen und Haushalten.
Wo spare ich beim Kochen Zeit?
Es fangt schon beim Einkauf an: Geplant einkaufen, nach Wochenplan, ab und zu Aktionen,… natürlich mit Einkaufszettel und nicht HUNGRIG 🙂
Alles auf einmal kaufen würde Zeit sparen, ist aber aufgrund des Angebots oft nicht möglich.
Den Einkauf mit anderen Wegen (Amt,..) oder nach der Arbeit zu verbinden, spart auch Zeit.
Hab ich mir einen Wochen- oder sogar Monatsplan gemacht, brauche ich auch nicht mehr nach Rezepten zu suchen, und auch keine fehlenden Lebensmittel nach zukaufen.
Nun sind wir beim Kochen selbst angelangt 🙂
Lebensmittel, die verderben könnten, ev. kurzfristig haltbar machen.So würde ich späteren Nachkauf oder das Putzen (zB. Obst oder Gemüse) sparen.
Beilagen wie zB. Kartoffel, Reis oder Nudeln können gleich für 2 Tage gekocht werden.
Gemüse schälen, Würfeln und bissfest kochen. Als Gemüse-Beilage verwenden oder zu Suppe die nächsten beiden Tage. Kleine Portionen einfrieren, spart Zeit, wenn wenn mal schnell etwas benötigt wird.
Aus Gemüseresten zwischendurch Gemüsebrühe kochen! So habe ich immer eine Suppe bereit.
Während dem Kartoffelkochen beispielsweise andere Arbeiten erledigen.
Zwiebel brauchen nicht fein gehackt werden, wenn die Suppe oder Sosse danach pürriert wird 🙂
Für Gulasch schneide ich die Zwiebeln in halbe Ringe, nach dem Fertigkochen nehme ich das Fleisch aus der Soße und püriere mit dem Mixstab, dann kommt das Fleisch wieder dazu. So spare ich Zeit und die Soße wird schön sämig ohne Mehl zum Binden.
Das waren jetzt kurze Beispiele , die zu Zeitersparnis beim Kochen führen können!DSC08396-1

Tipps für ein sparsames 2018

Bin wieder da  🙂
Da ich diesen Monat noch meine Schiene habe (Daumen-OP), kann ich leider nicht kochen 🙂
Ich gebe aber gerne Tipps fürs sparsame Haushalten und Kochen weiter!
Heute mal eine kleine Aufgabe für euch,…
Ich bitte um eure Tipps für sparsames Haushalten, Koche, Gartentipps, …uvm.
Gerne auch Anregungen fürs Wieder- oder Weiterverwenden von Gebrauchsgegenständen wie zB.Haushaltsutensilien, Werkzeugen, Dekoartikeln, Bekleidung,… und natürlich Nahrungs(Lebens-)mitteln .
Stellen wir doch gemeinsam eine kleine (grosse) Sammlung von euren Vorschlägen für ein sparsames 2018 zusammen
Einige Anregungen von mir :
Ich wasche meine Wäsche (dunkle) mit Kastanien, Efeu,…
Bei jeder Wäsch werfe ich 50 cent in eine Sparbüchse,.. so spare ich doppelt, 50 cent und Waschmittel 🙂
Abgelaufene Lebensmittel nicht einfach wegwerfen,… öffnen und riechen ! Viele Produkte, ganz besonders Milchprodukte können lange Zeit nach dem Ablaufdatum verwendet werden!! Diese Buttermilch (am Bild) wird zB. zu einer Suppe oder Semmelknödel, auch „Grat“korn-Laberl verarbeitet.
Aus hartem Gebäck entstehen aber auch Croutons, Knödelbrot und Brösel. Aus Schwarzbrot kann ma ebenso eine gute Brotsuppe (mit etwas Wurzelgemüse) kochen.
Ausgewachsene Zwiebel oder Knoblauch unbedingt verwerten. Die Triebe haben meist mehr Nährstoffe als die Knolle selbst.
Die Blätter von vielerlei Gemüse als „Gemüse“ zubereiten, ggf. trocknen als Gewürze .
So! Jetzt bitte ich um eure Tipps!!