31Tage-Plan

Hier gibt es einen Vorschlag, mit welchen Rezepten das GNM-Paket  optimal genutzt werden kann. Es ist nicht so gedacht, dass dieser Vorschlag Tag für Tag abgearbeitet wird, sondern das Rezept, das man schon verwendet hat, kann abgehakt werden. So sieht man auch gleich rasch, wenn man schon etliches gekocht hat, für was noch Lebensmittel vorrätig sind. Dafür kann der 31-Tage Plan ausgedruckt werden oder gleich am Computer runtergeladen und dort verwendet werden (siehe Anleitung)
Beim Brot ist zu beachten, dass es mit 30 Scheiben in diesem Plan berechnet wird.

Im Plan sind nur Speisen. Hier einige Idee um die Speisen zu verfeinern.

Getränke

Aus dem GNM-Paket sind als Getränke Schwarz-Tee und Soda-Wasser da.
Apfelschalen bleiben beim Apfelkompott über und können als Tee gekocht werden (siehe Rezept Apfelschalentee).
Kombucha-Getränk stellt man mit einem Kombucha-Pilz und Schwarz-Tee her, lässt man dies länger ziehen entsteht Kobucha-Essig für Salat.
Tee-Kräuter, die man selber sammeln kann, sind: Minze, Schafgarbe, Löwenzahn, Kamille, Himbeerblätter, Brombeerblätter, Erdbeerblätter, Hollunderblüten….

Eßbare Wildkräuter für Salat oder zum Garnieren

Gartenmelde, Vogelmiere, Hirtentäschel, Wiesenschaumkraut, Gänseblümchen, Taubnesseln, Brennnesseln, Löwenzahn, Veilchen, (Sauer-)Klee, Sauerampfer, Beinwell, Scharbockskraut, Bärlauch, Wegwarte, Knoblauchrauke, Brunnenkresse, Giersch, Spitzwegerich, Frauenmantel, Hopfensprossen, Labkraut, Ehrenpreis, Gänsefingerkraut, kriechender Günsel, Lungenkraut, Wiesen-Bocksbart, Wiesenkerbel, Blütenknospen von Bäumen,..

Gewürzkräuter

Obige Kräuter eignen sich meist auch zum Würzen. Besonders geschmackvoll sind:  Gundermann (statt Pfeffer), Schafgarbe(herb, aromatisch),  Giersch (speckähnlicher Geschmack), Barbarakraut (kresse-ähnlich, leicht scharf), Ackersenf (senf-ähnlich, leicht scharf), Vogelmiere (zuckermais-ähnlich), Dost (wilder Oregano), Thymian, Nelkenwurz (wie Gewürznelken), Portulak (etwas salzig), Knoblauchrauke, Giersch (Petersilienähnlich), …

Früchte

Obst sammeln auf Spaziergängen (es gibt verlassene oder öffentliche Obstbäume)
Beeren – Walderdbeeren, Heidelbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Preiselbeeren im Wald oder auf der Alm sammeln.

Pilze (nur wirklich bekannte Pilze sammeln!)
Maroni (auch die kleinere bei uns vorhandene Esskastanie ist sehr köstlich), Haselnüsse, Walnüsse, …

18 Kommentare zu “31Tage-Plan

  1. Pingback: Der interaktive Menüplan – Wir essen um zu leben

  2. Also ich hab mir deinen Speiseplan mal angeschaut — allein schon beim Frühstück würde ich dankend verzichten.
    Denk mal wenn man eine gute Voratshaltung betreibt und sich auf einkochen und einfrieren — selbermachen konzentriert hat man einen ausgewogeneren speiseplan als deiner. Keinen den ich kennen würde freiwillig morgens brei in irgend einer Form freiwillig essen. Eher brot selber backen und auch marmelade usw kann man selber machen. geht auch mit wurst usw ist ebend nur ein arbeits und zeitaufwand.

    • Liebe Manuela,
      Geschmäcker sind verschieden und auch was gesund ist, darüber gibt es unterschiedliche Auffassungen. Vorratshaltung ist natürlich auch ein wesentlicher Bestandteil von Lebensmittelsouveränität und kann natürlich so ein Paket wesentlich beleben. Brot selber zu backen ist auch eine feine Sache und kann sehr viel Geld ersparen. Das Paket ist ja nichts starres, kein „Gebot“, sondern zeigt im Wesentlichen, was möglich ist, ein MINIMALES Grundprogramm. Es ist eine Machbarkeitsstudie, dass es gelingen kann mit einem 30Euro Einkauf ein Monat durch zu kommen. Umgekehrt: Wer auf Vorräte zurückgreifen kann (wie Du) und welche aus dem eigenen Garten und der Natur angelegt hat, wird nicht einmal das brauchen.
      Die Gewohnheit in der Frühe Brot zu essen, wird z.B. in der TCM massiv hinterfragt und viele Ernährungberater raten zu warmen Breien als Frühstück. Da die meisten Menschen Brot ja kaufen, statt wie Du selber zu backen, machen sie damit ja (meist) etwas teureres und vermutlich ungesünderes. Es ist daher gut, wenn Menschen, die sich mit diesem Blog beschäftigen auch darüber nachdenken, ob es wirklich so gescheit ist jeden Tag in der Früh Brot zu essen. Auch wenn wir nur ein paar Brei-Varianten hier vorschlagen (wir haben da aber noch ein paar weitere Ideen für Abwechslung) sind diese schon wesentlich mehr Abwechslung als immer nur Marmalade-Brot.
      Dass wir Brot in der Früh essen, kann auch durchaus als „modern“ bezeichnet werden und geschieht, weil wir es uns heute auch leisten können. Aber ist das, was wir kaufen und womit wir uns der Lebensmittelindustrie ausliefern, wirklich so gescheiht? Über Jahrhunderte haben sich unsere Vorfahren viel mehr von unterschiedlichsten Gerichten ernährt, die wir heute vereinfacht unter Breie zusammenfassen.
      Hast Du eigentlich einen dieser Breie nachgekocht? Es dauert in der Frühe auch nur ein paar Minuten länger (oder man kann es auch am Vortag kochen). Und die Vielfalt der Variationsmöglichkeiten liegt sicherlich weit über der von Brot.
      Liebe Grüße
      Hans

    • Geschmäcker sind nun mal verschieden: nicht wenige meiner Freunde und auch ich beginnen den Tag mit einem Haferbrei, der in ein paar Minuten frisch gekocht ist. Dieser Porridge kann mit Obst, Nüssen, … täglich variiert werden, ist sehr bekömmlich und schmeckt super!

    • Nach zäher Vireninfektion habe ich mit TCM beschäftigt und der Ernährung nach traditioneller chinesischer Medizin. Dort wird viel Gekochtes empfohlen, weil es leichter verdaulich ist. Seither esse ich zum Frühstück Brei, Bohnensuppe, etc. und spüre im Magen drinnen, wie es mir gut tut. Also was mein Körper mir als gut signalisiert scheint etwas ganz anderes zu sein, als was ich als „deutsche Gesundheitsbewusste“ dachte was gut sei. Mit Müsli und Co. habe ich mich auf jeden Fall geschwächt.
      Ganz erstaunlich: meine Krankheitsanfälligkeit nimmt zu, wenn ich ein paar Tage lang „konventionell“ gefrühstückt habe mit Käsebrot etc.

  3. Meine erwachsene Tochter ißt sehr gerne zum Frühstück Porridge (ist im Grund wohl Brei), andere Menschen essen vorgeweichtes Müsli – also ich kenne viele, die in der Früh irgendetwas Breiähnliches verzehren.

    Mein Großvater aß vor der Frühschicht zum Frühstück gerne Sterz (das ist zwar kein Brei, weil irgendwie krümelig, aber halt auch „gekochtes Mehl“).

    Ich persönlich frühstücke nicht – mir wäre auch mit Marmelade-Brot zum Frühstück nicht wirklich geholfen.

    Außerdem würde ich Pläne eh nie sklavisch befolgen – halte den vorliegenden aber für einen guten Denkansatz, wie man aus „weniger“ (Geld“ „mehr“ (Essbares) machen kann.

  4. Zufällig bin ich auf diesen Blog gestoßen und finde Ihn und das Projekt großartig.
    Ist das erweiterte Paket mit den Hygiene-Artikeln noch in Arbeit? Wäre sehr daran interessiert.
    Mir gefällt der Aspekt mit wenig Geld täglich frisch und einfach/ schnell zu kochen mit Zutaten, die easy zu besorgen sind. Basics ohne großen Schnickschnack. Viel ähnelt schon unseren Koch- und Ernährungsgewohnheiten. Für unseren bevorstehenden Urlaub ist der Plan perfekt, so dass ich Ihn nun auf Familientauglichkeit testen werde (hochgerechnet für mehrere Personen), wobei es mir nicht in erster Linie ums sparen geht und ich daher noch etwas Obst/ Gemüse und Fisch ergänzen werden. Etwas mühsam finde ich, dass man alle Rezepte zunächst einzeln speichern muss. Ich fände ein zusammenhängendes „Rezeptbuch“ für den Plan toll.
    Aber für das Projekt ein großes Lob und Danke.

    • Es freut mich, dass du dieses Projekt im Urlaub testen möchtest!! Kaufe dazu, was du gerne möchtest, vllt. Kaffe oder auch Öl,…
      Es kann und soll sogar erweitert werden 🙂 Das Hygiene -Paket ist noch in Arbeit 🙂
      Ein handliches, preiswertes Buch ist in Arbeit, geplant für Anfang 2017 ❤ Dauert alles noch ein bißchen,… es soll ja auch ein Sozialprojekt sein
      Danke für dein Lob ❤ Hast du auch auf der Fb-Seite nachgelesen? Da schreib ich immer wieder Artikel, …alle scheinen nicht am Blog auf
      LG. Brigitte

      • Hallo! Ich verfolge gern die Artikel in FB. Habe mir die Einkaufs und Monatsliste ausgedruckt. Ich würde so gern mal einen Monat tatsächlich danach kochen. Leider macht mein Mann da nicht mit. Allerdings werde ich einzelne Gerichte testen wenn ich mal für mich allein etwas kochen muss. Als erstes werde ich wohl die Leibchen zubereiten. Ich freue mich auf das geplante Buch.
        lg Anja

      • servus! super, freut mich 🙂 oft machen die männer da nicht mit, höre ich immer wieder,…schade eigentlich 😦 such dir rezepte aus, und koche sie nach seinem geschmack,…?! wir kaufen das ganze paket jetzt mal in bio, …bin gespannt, was es kostet! hast du das erweiterungspaket auch gesehen?

  5. Huhu ich finde die Idee super und ergänze damit meinen plastikfreien tlw. Selbstversorgerhaushalt. Mit einigen Wildkräutern, (Bestimmung, Erntezeitpunkt und Verwendung) tue ich mich aber immernoch schwer. Gibt es ein handliches Buch das ich und die Kinder nutzen können wenn wir unterwegs sind? Kannst du da was empfehlen wo ebend auch Bilder zur sicheren Bestimmung bei sind? Viiielen Dank!

    • Servus! Freu mich, dass du auf meine Seite gefunden hast 🙂 Buchempfehlung: Essbare Wildpflanzen aus dem Weltbildverlag, 3 Autoren. Mit Kochtipps, sehr zu empfehlen auch Was blüht denn da !!
      Lg.Brigitte

  6. Hallo Brigitte,
    Ich kann leider das erweiterungspaket nicht finden. Kannst du mir bitte helfen ?
    Und ich hab was von Hygieneartikel gelesen, gibt’s da schon was, das ich übersehen hab ?
    Liebe Grüße Manuela Reiter
    (In FB Manuela Maly )

  7. Hallo!
    Ich habe im Radio von dem Buch gehört und musste da gleich mal rein schaun.
    An und für sich finde ich die Idee sehr toll. Als 4-köpfige Familie, mit eher unterdurchschnittlichem Einkommen, muss ich täglich darauf achten, wie und wo ich sparen kann.
    Was mir sofort aufgefallen ist, die Rezepte sind extrem kohlenhydratlastig.
    Dann habe ich mir Tag Eins des 31 Tage Plans genauer angesehen. Wenn man den Tag genau nach Angabe nachkocht, dann kommt man auf 67,5% KH, 12,8% EW und 19,8% Fett. Das mag ja für viele noch in Ordnung sein, aber die ingesamte Kcal Anzahl beläuft sich auf grad mal 963 Kcal. Davon bekomme ich nicht mal eins meiner Kinder satt. Für Jungs in der Pubertät eignet sich der Plan leider nicht, auch nicht für körperlich arbeitende Frauen wie mich, deren Grundumsatz sich mindestens um die 1600 Kcal bewegt. Womit der tägliche Bedarf bei ca 2700 Kcal liegt. Und hierbei ist es egal, ob man körperlich arbeitet, oder mittelmäßig Sport betreibt.
    Trotzdem finde ich die Idee sehr super und gibt mir einen großen Denkanstoß um unseren Speiseplan mit günstigem Fleisch (gibt es oft bei Penny – hier sind natürlich Tiefkühltruhenenbesitzer klar im Vorteil) und weniger KH zu optimieren um noch mehr zu sparen.

    Lg,
    Andrea

    • Liebe Andrea,
      natürlich wollen wir in erster Linie anregen selbst zu kochen und somit dem durch die Lebensmittelindustrie und der Werbung manipulierten Konsumzwang zu entkommen. Sehr schön, wenn Du daraus Anregungen für Dich finden kannst. Es ist schon richtig, dass unser Plan z.B. Teenager nicht berücksichtigen kann. Der entsprechende Abschnitt „Satt werden“ beschäftigt sich insbesondere mit den Kalorien und damit dass hier viel zu viel gezählt und gerechnet wird, entscheidend aber ist, dass man satt wird und sich satt fühlt. Deinen Berechnungen können wir übrigens nicht ganz folgen, haben sie aber auch nicht Tag für Tag einzeln gerechnet. Durch das Monat dividiert sind es mindestens 1750 durchschnittlich pro Tag. Wir berücksichtigen hier die österreichische Lebensmittelpyramide und dort ist in etwas die verwendete Menge an dem was Du Kohlehydrate nennst enthalten.
      LG Hans

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