Rezepte

Allen Rezepten gemeinsam ist, dass hier jeder einfach, rasch und ohne große Vorkenntnisse zu einer Mahlzeit kommt. Selbst jemand, der noch nicht kochen kann, kommt damit rasch zu einem Essen.  Vorausgesetzt ist, dass das GNM-Paket eingekauft ist bzw. nach Belieben ein Teil der Extras (Gewürze, Kräuter – insbesondere Brennnesseln, gesammelte Früchte oder Pilze, …) vorhanden sind.

Alle Rezepte auf dieser Seite sind als PDF-Datei erstellt im DIN-A5-Format, so dass sie ausgedruckt, bequem in die Küche mitgenommen werden können.

Formulierung der Texte

Die Rezept-Notizen, die ich mir als Köchin mache, sind voller Selbstverständlichkeiten meiner Berufsgruppe, die aber jemand, der sich selbst kochen beigebracht hat, vermutlich nicht so einfach durchschauen kann. Ich habe mich daher bemüht, mich in der Formulierung und Ausgestaltung an den Kenntnissen und dem Verständnis von Personen zu orientieren, die hin und wieder gerne einmal selbst Essen zubereiten und auch von Anfängern mit Intuition verstanden werden können. Begriffe wie „anrösten“ oder „eindicken“ genauer zu umschreiben, würde wohl zu umständlich werden und jene, die kochen können, abschrecken. Sicherlich hat jeder, der mit diesen Rezepten selbst zu kochen beginnt und mit den Begriffen Schwierigkeiten hat,  auskunftsfreudige Bekannte.

Aufbau der Rezepte

Für jede Zutat (außer bei Gewürzen) gibt es eine eigene Zeile, mit einer breiten linken und einer schmalen rechten Spalte.
In der linken Spalte steht ganz links die Mengenangabe dieser Zutat und was damit gemacht wird. Werden mehrere Zutaten zugleich verwendet, findet sich die Aktion erst bei der letzten.
Die rechte Spalte bezeichnet, wovon diese Zutat genommen wird. Steht GNM-Paket, ist dies von den dafür gekauften Lebensmitteln. Dabei wird darauf geachtet, dass kaum Lebensmittelabfälle anfallen. So wird der Essig vom Gurkerlglas genauso verwendet, wie die Kartoffelschalen, … . Wird nach dem 31 Tage Plan gekocht, ist diese Zutat vorrätig.
Steht Extra handelt es sich um Lebensmittel, die man in der Natur zumindest saisonal kostenlos sammeln und ernten kann oder um Gewürze, von denen hier ausgegangen wird, dass sie teilweise noch vorhanden sind.
Insbesondere gilt für sämtliche Rezepte mit Spinat, dass dieser durch Brennnesseln, Taubnesseln, Löwenzahnblätter, Melde, … ersetzt wird und für die Wintermonate eine entsprechende Ernte eingelagert worden ist.
Die Mengenangaben sind für jeweils eine Person.

Bilder zu den Rezepten

Da alles von mir als Portion für eine Person gekocht wurde, habe ich das Resultat angerichtet und fotografiert. Keines dieser Fotos ist farblich bearbeitet oder sonst irgendwie aufgepeppt. Dies sieht wirklich so aus. Das weicht von der gängigen Praxis in Kochbüchern ab, die Speisen möglichst verführerisch und in leuchtenden Farben zu präsentieren. Es ist für mich auch Ausdruck des Mottos „Wir essen um zu leben“ und vermeidet eine unnötige Überbewertung von Essensgenuß.
Mit diesen Fotos möchte ich vielmehr alle ermutigen – denn das Auge isst mit – sich gerade diese Speisen selbst schön anzurichten und zu garnieren. Dies trägt wesentlich zur Freude und zum Genuß am vermeintlich „einfachen“ Essen bei. Essen darf und soll Freude machen – Essensfreude darf aber kein Kult und Lebensinhalt sein.

Geschmäcker sind unterschiedlich – Mut zur eigenen Variation

Dies sind Grundrezepte und jeder kann sie abändern und ergänzen:  z.B. es wurden gerade Pilze oder Beeren im Wald gesammelt
Aus vielen Grundzutaten lassen sich sowohl süße als auch pikante Speisen zubereiten: siehe Haferbrei – Haferlaibchen, Nudelauflauf (pikant)- Nudelauflauf süß. Teilweise stehen in dieser Liste auch diese alternativen Varianten.
Gerade bei Gewürzen sind die Geschmäcker sehr unterschiedlich und in diesem Punkt die Rezepte nur ein Vorschlag.
Freude macht, das zu verwenden, was da ist und was gerade saisonal oder sonst irgendwie passt. So schmecken Waldhimbeeren am besten, wenn sie am Samstag bei einer Wanderung gesammelt, am Sonntag ein Dessert versüßen.

Liste der Rezepte (alphabetisch)

Apfelnockerl
Brennsterz

Chinakohlsalat
Croutons
Eierspeise
Einmachsuppe
Frittatensuppe
Gefüllte Zwiebel
Gemüsecremesuppe
Gemüseeintopf mit Nudeln
Gemüseeintopf mit Polenta
Gemüseeintopf mit Reis
Gemüsereis mit Ei
Gemüsenudelsalat
Geröstete Kartoffel mit Ei und Wurst
Grenadiermarsch
Grießauflauf
Grießbrei
Grießcreme
Grießnockerl
Grießschmarrn mit Marillensauce
Grießschmarrn mit Kompott
Grießsuppe
Haferbrei(Müsli) (alternativ  Haferlaibchen möglich)
Haferlaibchen (alternativ statt Haferbrei , wenn jemand nicht frühstückt oder einmal nicht süß frühstücken will)
Karottencremesuppe
Karottensalat
Kartoffelcremesuppe
Kartoffelcremesuppe mit Wurst
Kartoffelgulasch
Kartoffellaibchen mit Dipp
Kartoffelsalat (Kartoffel-Röhrl-Salat)
Krautroulade
Krautsalat
Krautsuppe mit Reis
Kräutercremesuppe
Kräutersalz (im 31Tage Plan wird nur Salz erwähnt, alternativ kann dies selbst zu einem Kräutersalz aufgewertet werden)
Linsenlaibchen
Linsensalat
Linsensauce mit Laibchen
Linsensuppe
Nudelauflauf (pikant)
Nudelauflauf süß (kommt im 31Tage Plan nicht vor, Alternative zum pikanten Nudelauflauf)
Nudeln mit Ei und Käse
Nudeln mit Tomatensauce
Nudeln mit Wurst
Obstsalat
Palatschinken für Frittatensuppe, Spinatpalatschinken und Palatschinken mit Marmelade
Polenta mit Bratwurst
Polenta mit Tomatensauce
Polenta-Auflauf süß
Polenta-Frühstück (Polentabrei)
Polentacremesuppe
Polentalaibchen (kommt im 31Tage Plan nicht vor, Alternativ zum  Polentabrei)
Polentanockerl
Polenta süß
Reis mit Tomatensauce
Reis mit Zwiebelringen
Reis-Dessert
Reis-Laibchen
Reisauflauf
Sauerkraut
Selleriesuppe
Spinatsuppe
Spinatnudeln mit Käse
Spinatpalatschinken
Suppengewürz
Wurst-Käse-Creme
Wurstreis
Zwiebelringe getrocknet
Zwiebelsuppe

17 Kommentare zu “Rezepte

  1. Danke euch für die tollen Rezepte. Hab noch nie eine so gute Karottensuppe gegessen. Polenta essen wir auch sehr gern, vertrag ich mit meiner Glutenunverträglichkeit sehr gut. Freu mich sehr über den tollen Monatsvorschlag. Liebe Grüße Margaret

    • Servus! Es freut mich sehr, dass dir die Anregungen und Vorschläge gefallen. 🙂 Ich schreib ja öfter über preiswerte Gerichte, einfache Veränderungen ergeben oft etwas ganz tolles. Ich freue mich über jedes Kommentar ❤

  2. ich sag auch herzlichen Dank für die Anregungen, leider vergisst man in diesen Überangeboten von „Lebensmitteln“, die manchmal gar nicht den Anspruch verdienen „Lebensmittel“ genannt zu werden, wie einfach es eigentlich ist zu Überleben und um wieviel gesünder es ist einfach zu kochen. 🙂

    • Danke für dein feedback! ❤ ich möchte damit jeden menschen ansprechen,… auch die, die wenig geld haben, und glauben , selbst zu kochen wäre zu teuer.Grundnahrungsmittel sind nicht teurer geworden,… sie können auch jederzeit in Bioqualität gekauft werden, dann natürlich teurer!
      Durch selbstgekochte Speisen bestimme ich selbst, was ich für Zutaten verwende,…natürlich keine Glutamate, Zusatzstoffe anderer Art,…:( werden so nicht in meinem Essen sein.
      Essen soll auch trotzdem die Kommunikation fördern (Familientreffen), Genuss bereiten, aber nicht der einzige Mittelpunkt im Leben sein.
      Kochen kann so einfach sein, ganz besonders mit alten "Oma"Rezepten, wie ich sie ja teilweise benutze ❤
      Es freut mich immer wieder, dass doch noch einige zurück zur Natur gehen, mit Wildkräutern, -Obst und -gemüse ihre Speisen aufwerten und dafür grosses Interesse zeigen. 🙂
      Dafür gibts auch meine Fb-Seite "Wir essen um zu leben" mit vielen Kochtipps, Wildkräutererklärungen, Neuigkeiten, Preisverleihung…..
      Liebe Grüsse, Brigitte

      • Glutamat ist das Salz der Aminosäure Glutaminsäure. Aminosäuren sind Bausteine der Proteine (Eiweiße) und kommen somit überall, auch im eigenen Körper vor.
        Besonders z.B. in italienischen Saucen, wo glutaminsäurereiche Tomaten sehr lange einreduziert werden – deshalb schmecken sie so intensiv und gehaltvoll.
        Nur so als Input bzgl.“unnatürlichen“ Zusätzen (am Rande sei erwähnt: das Wort chemisch ist kein Synonym zu synthetisch/künstlich).
        Bzgl Glutamat ist hier sehr gut die Faktenlage dargestellt https://de.wikipedia.org/wiki/Glutamat-Unvertr%C3%A4glichkeit
        Wenn man also denkt, man verträgt das Essen aufgrund von Glutamat nicht, liegt es wahrscheinlich eher an der Menge, an Inhalt, den man nicht gewöhnt ist (zu viel Fett vll) oder an anderen Faktoren. Ansonsten wäre man gegen sich selbst allergisch und das wäre eine Autoimmunerkrankung, die man nicht erst beim Essen bestimmter Nahrungsmittel bemerkt.

        Liebe Grüße

      • Interessanter Beitrag, der das Thema dieses Blogs aber nur am Rande berührt. Interessant womit sich unser Leser alles beschäftigen und worüber sie Bescheid wissen.
        Will hier aber keine weitere Diskussion darüber. Ausnahmsweise genehmigt. Bitte aber in Hinkunft direkt inhaltlich auf den Beitrag oder die Seite Bezug nehmen.

  3. Sehr schöner Blogg !!!
    Und es freut mich , dass ich doch nicht mit dieser Lebensweise und Vorratshaltung alleine bin .

  4. Bei uns gab’s heute Linsensuppe und süßen Polentaauflauf, beides hat uns sehr geschmeckt. Die Rezepte sind einfach zu kochen und mit wenig Fett, das find ich super. Ich freu mich schon auf das Buch ☺🍴

    • schön, dass du etwas nachgekocht hast und positiv berichtest 🙂 das Buch wird leider noch etwas dauern, da es ja auch ein Sozialprojekt ist und für jeden leistbar sein soll. Ich möchte keine Lebensmittkette als Sponsor 🙂

  5. Hallo, es wär total nützlich, wenn du die Rezepte auch als 1 pdf-Datei zur Verfügung stellst – für zukünftige Nutzer, ich habs mir jetzt schon einzeln ausgedruckt (einfach zusammenfügen kannst dus auf deinem PC mit pdf24).
    Zusätzlich könnte man dann alles beidseitig drucken und Papier sparen, sofern man nicht plant, sie anders in einer Rezeptemappe z.B. unterzubringen.

    Ich bin erst gestern auf diesen Blog gestoßen und finde es total spannend, mit so wenigen und einfachen Zutaten so viel machen zu können! Danke dafür, dass du dein Wissen teilst : )

    Liebe Grüße

    PS: Vll hat jemand Lust, mir einen Tipp zu geben, was ich mit einem Bund Frühlingszwiebeln, 3 Paprika, 3 Tomaten und einer Knolle Ingwer machen könnte? Nicht zwingend alles in einem Rezept : D Nudeln, Mehl uswusf sind sowieso vorhanden, Erweiterungen nicht tragisch. Freu mich auf Input

    • Danke für deine schöne Rückmeldung,…auf meiner Fb-Seite kannst du viele Tipps nachlesen,…die sind nicht alle hier am Blog 🙂
      Ein Buch ist schon geplant, aber es dauert noch etwas,…ca. Jänner 2017 wirds werden,..leider geht sowas nicht schneller
      Mit deinen Zutaten kannst du Letscho kochen, Tomatencremesuppe, Pizzasosse, Tomatennockerl, ….aus den paprika gefüllte Paprika, Reis kochen und mit geschnittenen Zwiebeln vermischen, dazu Tomatensosse,….kleine Portion vllt. 🙂 Ingwer ist gut als Tee, oder in die Tomatensuppe reiben,…usw Ist etwas brauchbar davon?

  6. Hallo, eine wirklich tolle Seite und eine Idee, die ich nun ab heute einmal ausprobieren möchte. Für mich als Studentin wäre das preislich ein Wunder , selbst wenn ich das doppelte ausgebe. Normalerweise brauche ich im Monat 120-150 Euro (und ich bin relativ schlank, habe leider einen zu Guten Stoffwechsel und kann futtern wie ein Weltmeister). Bin oft auf der Suche nach Grundnahrungsmitteln für mich und kam noch zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis. Oft weiß ich auch einfach nicht, was ich machen kann aus den Dingen, den ich noch Zuhause habe. Mit diesen Grundzutaten lassen sich so viele Gerichte machen, die werde ich nun alle mal ausprobieren. Vielen Dank für Ihre Arbeit!

    • Servus!
      Es freut mich, dich mit meiner Seite zu unterstützen 🙂 Das war ja eigentlich mein Vorhaben, Menschen mit wenig Einkommen , warum auch immer, zu helfen, das Budget für Lebensmittel gut einzuteilen.
      Die Rezepte kannst du erweitern, wenn du zb. auch Fleisch isst, mehr Obst und Gemüse magst, oder Kaffe 🙂
      Es gibt ausserdem ein Erweiterungspaket, mit einigen Leckereien zusätzlich !
      LG. Brigitte
      Ps: Wenn du Fragen hast, schreib mir gerne ❤

  7. Lb.Brigitte, ich möchte dir gerne dieses Feedback geben: Wie so oft entschloß ich mich diese Woche wieder mal einen Germteigstriezl zu backen. Da ich noch Dinkelvollkornmehl daheim hatte u. dieses endlich verwertet werden sollte um nicht zu verderben, verwendete ich dieses dafür. Zu meiner Enttäuschung schmeckte mir der Striezl nicht so gut wie immer was an dem Vollkornmehl lag. Ich war schon traurig. Nun wegwerfen kam nicht in Frage so erinnerte ich mich an deine Grat(korn)laberl in der süssen Variante. Pikant habe ich diese ja schon oft gern gegessen. Und nun möchte ich dir ein gr. Kompliment machen: Die süssen Laberl schmeckten mir hervorragend. Ich würzte sie mit Rosinen u. Zimt und gab neben dem heissen Wasser noch ein paar Löffel Milch dazu. Als sie fast fertig gebraten waren streute ich ein wenig Zucker in die Pfanne u. wendete sie nochmal. Ich aß sie mit gedünstetem Apfel – schmatz – und die restl. werden eingefroren u. das nächste Mal mit Vanillesauce verzehrt.
    Deine Rezepte sind einfach toll! Und nach fast einem Jahr hab ich die Einkaufsliste u. Zutaten für die Gerichte schon im Kopf. Dein Blog ist wunderbar! Und ich freu mich schon auf dein Buch.
    Lb. Grüsse aus Wien
    Ulrike Ivanitsch

    • Servus!
      Ich freue mich sehr über dein Feedback 🙂 Die Gratkorn-Laberl kommen allgemein so gut an,… wir machen sie Anfang August wieder beim Pfarrfest, süss und pikant.
      Eine gute Freundin macht ihre gerne mit Thunfisch aus der Dose. So entstehen die persönlichen „Grat“korn- Laberl.
      Momentan sind auf meiner Fb-Seite viele Kräuter und Blütenbilder, …. Urlaubsimpressionen,….aber ich werd jetzt wieder mehr Rezepte reinstellen,… Ich muss ja noch einige neue Bilder fürs Buch machen 🙂
      Liebe Grüsse
      Brigitte

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