Wir essen um zu leben

Wie dieser Blog seinen Titel bekam

Viele Menschen geben sehr viel Geld für Essen aus. Manche machen sogar die schlimme Erfahrung, dass am Ende des Geldes noch zu viel Monat über ist. Leben wir nur dafür, um uns was zum Essen zu besorgen? Sollte es nicht umgekehrt sein, dass das Essen uns befähigen soll, dass wir ein erfülltes Leben führen können.

Die Werbung und die Gesellschaft beeinflussen stark was wir essen. In den letzten Jahrzehnten sind die Ausgaben für Lebensmittel ziemlich gestiegen. Aber was kaufen wir: Fastfood, Fertig-Gerichte, viel Fleisch, Süßigkeiten, … . Früher wurde hauptsächlich (normales 2kg-)Brot, Milch, Eier und Mehl gekauft. Außerdem wurde Obst und Gemüse früher mehr selbst angebaut und geerntet oder bei bekannten Bauern geholt. Waren Leute früher stolz darauf, was sie gekocht haben, suggeriert heute die Werbung, wie toll und in man ist, wenn man das eine oder andere Lebensmittel ißt oder seinen Lieben gibt, ja sogar, dass man sich bei diesen beliebt macht, wenn man was bestimmtes kauft. Und schon ist das Geld ausgegeben. Im Vorfeld habe ich eine Umfrage gemacht und da haben Leute freiwillig angegeben, dass sie bis zu 600€ ! pro Monat pro Person für Lebensmittel ausgeben.

Essen wird also vollkommen überbewertet! Und dann denke man noch an all die Diäten, „gesunden“ Produkte und den ganzen „Kult“ um das Fleischessen, … .

Und anstatt das Lebensmittel mehr geschätzt werden, werden sie zu Nahrungsmittel degradiert mit verheerenden Folgen in der Billig-Massenproduktion, mit Naturausbeutung, Gift und Düngereinsatz, Ausbeutung der Produzenten, mit riesigen Transportwegen, eingeschweißt in Unmengen Plastik, verkauft in Geschäften, die fast nur mit dem Auto zu erreichen sind, verjubelt in Sonderangeboten (die gar keine sind), zu viel gekauft und am Schluss gibt es noch massig Abfall an Verpackung und an den Lebensmitteln selbst. Und außerdem vertragen wir viele Nahrungsmittel auch nicht und sie machen uns nicht wirklich satt, so dass zu viel davon gegessen wird,  bzw. sogar geglaubt wird „gesunde“ Produktlinien könnten uns aus den vom Essen erzeugten Leiden wieder befreien.

Anders in diesem Blog: Bis ins kleinste wird der Einkauf verwertet, eingekauft werden fast nur Grundnahrungmittel und der Verpackungsmüll ist daher gering. In den Grundnahrungsmitteln sind kaum Zusatzstoffe. Das Essen wird selbst gekocht und nicht industriell vorgefertigt.

… und wir leben nicht um zu essen, sondern wir essen um zu leben.
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