Und allem Anfang…

Und allem Anfang wohnt ein Zauber inne….<3
Schon jetzt ans Blütenkräutersalz denken!
Es hat wirklich etwas magisches, die ersten Frühlingskräuter zu beobachten ❤
Schon jetzt such ich mir die Blüten und Blätter, die ich im Sommer, Herbst und Winter in meinem Essen haben möchte.
Laufend ernte/pflücke ich ,….eigentlich fast alles, was essbar ist 🙂
Grossteils Wildkräuter, die ich beim Spazierengehen, Walken, Wandern usw. finde.
Vogelmiere, Gundermann, Ehrenpreis, Löwenzahn, Gänseblümchen, Scharbockskraut, Bärlauch, Taubnessel, Knoblauchrauke, Hirtentäschl, Giersch, Schaumkraut, Labkraut, Schafgarbe, …..
Auch meine Gewürzkräuter sollen darin nicht fehlen, wie zB:
Majoran, Thymian, Fenchelkraut, Schnittknoblauch, Winterheckzwiebel, Bohnenkraut, Rosmarin, Ruccola, Dill,… Mein Grünkohl vom Herbst, der jetzt blüht, darf in mein Salz, Blätter samt Blüten!!
Es wäre auch möglich, ein Kräutersalz mit Wildkräutern und ein Kräutersalz nur mit Gewürzkräutern zu machen.
Es kann auch gerne nach Geschmack eine eigene Mischung zusammengestellt werden. Oder nur die Kräuter ohne Salz, zuverwenden.
Verschiedene Blüten gebe ich gerne aus optischen Gründen dazu:
Gänseblümchen, Löwenzahn, Bärlauch, Hirtentäschl, Ehrenpreis, Flieder, Beinwell, …und was jetzt schon blüht.
Bald kommen dann die ersten Rosenblüten, Ringelblumen, Indianernessel, Malven, Lavendel, Sonnenhut, Kornblumen, Kapuzienerkresse,….dazu.
Kräuter, je nach Gegebenheit auf einem Backblech ausbreiten und entweder in der Sonne oder Backrohr langsam trocknen. grob oder fein vermahlen und in einem Glas verschlossen bis zum Herbst sammeln. Dann mit ca. einem Viertel Salz mischen und ……GENIESSEN!
Ich mache daraus auch kleine Geschenken, wie Sackerl oder Glaserl,….für liebe Freunde.
Dieses Salz ist auch ein zusätzlicher Kalziumspender 🙂

Fortsetzung für Löwenzahnkaffee

Löwenzahnwurzeln aus dem eigenen Garten für Kaffee/Heissgetränk!
Am 1. Bild sind die getrockneten und gerösteten Wurzeln zu sehen (an der Sonne getrocknet und im Backrohr geröstet)
Am 2. Bild sind sie frisch ausgegraben , gewaschen und zerkleinert
Es waren 175 g Wurzeln (ohne Erde  🙂 )


…und übriggeblieben für Kaffe sind 40 g !!! Reicht aber für 22 Portionen !!!!!
Er schmeckt echt gut, ich könnt mich dran gewöhnen, nur muss man Löwenzahn im Garten haben, und kann dann den „selbst geernteten“ Kaffe geniessen ❤

Über Polenta..

Grosser Beliebtheit erfreut sich POLENTA 🙂
Auf der Kochbuchmesse wurde ich immer wieder um Informationen zur Zubereitung von Polenta gefragt!

Eine einfache „Grund“Zubereitung pro Portion ist:
70 g Polenta (Maisgriess)
260 ml Wasser
Salzwasser zum Kochen bringen, Maisgriess einrieseln lassen, dabei kräftig rühren bis er das Wasser vollkommen aufgesogen hat. Flamme dabei aber ganz klein drehen, da es spritzen kann!!
Herd abdrehen, Deckel auf den Topf geben und noch einige Minuten nachziehen lassen.
Zur Weiterverarbeitung können Nocken ausgestochen werden, mit einem Eisportionierer Kugeln formen, kleine Nockerl für Suppeneinlage abnehmen,….
Oder den gekochten Brei abkühlen lassen und in heisser Butter in der Pfanne rösten. Mit geröstetem Zwiebel, Paprikawürfeln, Schafkäse, Oregano und Basilikum ist das ein Traum.
Aber auch nur anrösten und einen Kaffee oder Buttermilch dazu kennen viele vielleicht noch aus Grossmutters Zeiten.
Ein Eiklar aufschlagen , mit dem Brei, Zucker, Eidotter und geriebenem Apfel (oder anderes Obst) vermengen und in einer gefetteten Form bei 180 Grad ca. 25 min backen.
Mit geriebenem Gemüse und ohne Zucker wie oben verfahren wird er zu einem pikanten Auflauf.
Für einen Pizzaboden den Brei überkühlen lassen, mit Gewürzen wie Oreganum, Basilikum und Knoblauch vermischen, auf einem gefetteten Backblech verteilen und etwas andrücken. Wie eine Pizza belegen.
Oder den Boden unbelegt in Stücke schneiden und in der Pfanne braten, oder mit Parmesan überbacken und als Beilage anbieten.
Für eine Suppe werden ca. 30 g Polenta in 450 ml Wasser gekocht. Mit Kurkuma, Curry , usw. abgeschmeckt. Auch geriebenes oder klein gewürfeltes Wurzelgemüse passt gut dazu.
Eine kleine Menge von gekochtem Maisgriess ganz abkühlen lassen, und etwas geschlagene Sahne mit Vanillezucker gesüsst unterheben, mit Früchten garniert, wird daraus ein tolles Dessert!
Polenta ist KEIN armer Leute Essen! Er verdient viel mehr Beachtung