Wir essen um zu leben auf Facebook

Auch auf Facebook kannst du mir folgen! Ich schreibe hier immer wieder Artikel und Tipps über preiswertes bis gratis Essen, Variationen der Rezepte vom Blog, Wildkräuter, Haltbarmachen von den Lebensmitteln des Einkaufs, Naturerlebnisse, bewusster Umgang mit Ernährung und vieles mehr !! 🙂

Vielleicht findest du etwas Interessantes dabei, vielleicht möchtest du auch deine Meinung, deine Erlebnisse, deine Rezepte (günstig bis gratis) posten,…würde mich sehr freuen 🙂 🙂 🙂

Wertschätzung

Geschenke aus der Natur
Seht die Geschenke, die uns die Natur zu bieten hat!! Sie streckt sie uns förmlich entgegen , doch viele ergreifen sie nicht 😦 Nehmt ihr sonst auch Geschenke nicht an ?
Wir glauben, für alles im Leben bezahlen zu müssen, doch das ist nicht so.
Schaut bewusst bei einem Spaziergang die Umbegung an, den Wald, die Felder, die Wiesen, die Wegesränder,…..
Es ist nicht nur grün, was ihr da seht, es ist grossteils Nahrung, und wir erkennen sie nicht.
Es gibt so schöne Plätze, wo keine Hunde spazieren gehen, keine Autos fahren, oder Felder gedüngt werden!!
Wenn jeder Mensch nur 2-3 Pflanzen kennen würde, die er in der Küche verwendet, wäre das ein grosser Fortschritt 🙂
„Es gibt nichts gratis“ hab ich vor kurzem gehört,….
So vieles ist gratis (nicht umsonst), ich muss /darf nur ein bisschen danach suchen!!!!!!!!!!!!! Dieses Suchen und finden ist gerade das Besondere , um diese Dinge dann auch wertzuschätzen ❤ ❤ ❤

Tipps zur Halbarkeit

Einige Tipps zur Haltbarkeit der Lebensmittel:
Nichts davon muss 1 Monat halten, alles sollte am Ende aufgebraucht sein!!! 🙂
Natürlich müssen zB. die Kartoffel durchgesehen werden, ob sie vllt. vorzeitig austreiben, die Orangen beginnen , weich zu werden,…aber das sollte man ja bei Obst und Gemüse sowieso machen und was in den Kühlschrank passt, natürlich darin lagern. 🙂
Produkte, die vorzeitig verderben könnten, in den Menüs auch vorzeitig verbrauchen,…der Speiseplan kann und soll deshalb variiert werden.
Die Gemüsereste auch immer wieder trocknen, damit sie nicht zu faulen beginnen, Apfelschalen gleich für Tee verbrauchen oder ebenfals trocknen.
Sauerkraut am Beginn des Monats ansetzen, es kann auch mal länger stehen bleiben,..
Brot für Croutons gleich vorbereiten, getrocknet oder geröstet hält es auch länger, restliches Brot am Anfang gebrauchen.
Nach 1 Woche sollten die Scheiben im Kühlschrank aufbewahrt werden!
Twiebel hält trocken eine zeitlang, trotzdem ev. faule oder weiche Stellen entfernen.
Triebe von Zwiebeln sind uns sehr willkommen, sie schmecken vorzüglich und sind NICHT giftig!! 🙂
Bei den tierischen Lebensmitteln aufs Haltbarkeitsdatum schauen, und auch in dieser Zeit verbrauchen, kühlen oder vllt. auch mal kurzfristig einfrieren.
Wildkräuter sind immer in den ersten Tagen frisch zu verbrauchen, oder zu trocknen,..
Wildgemüse kann man blanchieren (und immer kalt abschrecken) und einfrieren!

Wildgemüse/ Wildkräuter

GIERSCH (Aegopodium podagraria) wurde schon im Mittelalter als vitaminreiches Wildgemüse geerntet. Wegen seiner Häufigkeit diente er immer wieder als Überlebens-Pflanze in Notzeiten.
Ernte: Darauf achten, dass der Blattstängel dreikantig ist!
Das ganze Jahr über, aber besonders im Frühjahr, die sich gerade entfaltenden Pflänzchen.
Verwendung: Für Spinat, mit anderen Wildgemüsen, gut zu mischen, da sehr intensiver Geschmack (leicht nach Speck), gut in Eierspeise oder Omlett, auch roh in Salaten, …
Sehr vitaminreich!!!!

Wildkräuter/Wildgemüse

GUNDERMANN (Glechoma hederacea) regt die Drüsen an (stoffwechselanregend). Ein alter Spruch sagt sehr viel über diese Pflanze aus!!  ❤
Ernte: Als immergrünes Wildkraut wächst er auch im Winter an geschützten Plätzen, wie z. B. um Obstbäume.
Im 30 jährigen Krieg wurde die Gundelrebe gerne als Gewürz verwendet, daher auch der Name „Soldatenpfeffer“
Verwendung: Roh, gedünstet als Spinat (gemischt mit anderen Kräutern), einzelne Blättchen mit Schokolade glaciert, getrocknet in Kräutersalz!!!, als Tee,…
Vorkommen: Rund ums Haus, auch an Wegesrändern,… überall, wo er gern gebraucht wird  ❤ 🙂

Wir essen um zu lebens Foto.

Wildkräuter/Wildgemüse

Es grünt so grün,….! 🙂
Der Brauch, junge Brennesseln als Gemüse in den Speiseplan aufzunehmen, ist sehr alt.
Nicht erst in der Notzeit des Ersten Weltkrieges verfiel man also auf die Idee, die Brennessel als Spinatähnliches Gemüse zu nutzen. Dennoch beschränkte sich deren Gebrauch als Gemüsepflanze vornehmlich auf Notzeiten in denen die Lebensmittel knapp waren.
Heute denkt noch kaum jemand an diese wertvolle Pflanze, die nichts kostet und die zum Kochen und in der Heilkunde verwendet werden sollte!!   🙂
BRENNESSEL (Urtica urens/dioica
Ernte: Die weichen, jüngeren Blätter von den Stängeln streifen, ab dem Erscheinen der jungen Triebe bis zum Ende der Vegetationszeit (erster Frost)
Verwendung: Als Wildgemüse, Spinat, zu Laibchen, Suppe, …Tee (ohne nähere Beschreibung)
Vorkommen: Besonders, wo viele Menschen wohnen, aber auch überall anders,….

Sowas wie ein Vorwort?

Einige Anfragen hat es gegeben, DSC_0022_d2ob es zu diesem Blog auch ein Buch gibt. Nein gibt es nicht, aber vielleicht … .

Brigitte hat mich gefragt, ob ich für den Fall des Falles eines schreiben würde.
So könnte ich mir das vorstellen. Was meint ihr?

Vorwort

Begonnen hat es mit einem Hilfeaufruf um Essen für Hungernde zu kaufen. Geworden ist es eine Antwort und Ausweg aus noch vielen weiteren Nöten unserer Zeit, wie Ressourcenverschwendung und Abfallberge.

Brigitte hat in einer Machbarkeitsstudie aufgezeigt, dass mit einem Einkauf um die 30€ Frühstück, Mittagessen und Abendessen für einen ganzen Monat möglich ist. War ihre erste Intention dabei, für Menschen in prekären, finanziellen Situation oder mit sonstigen eingeschränkten Einkaufmöglichkeiten einen gangbaren Weg sich zu ernähren auf zu zeigen, wurde bald klar, dass das Ergebnis viele weitere positive Wirkungen hat:

  • Die Ernährung damit ist wesentlich gesünder, als das was der europäische Durchschnitt isst. Sie entspricht unter anderem auch der sogenannten Ernährungspyramide.
  • Grundnahrungsmittel enthalten wesentlich weniger Zusatzstoffe aus der Lebensmittelchemie
  • Viel weniger wird eingekauft und es steht einem mehr Geld zur Verfügung
  • Solange Grundnahrungsmittel im Haus sind, kann was Köstliches gekocht werden.
  • Durch das selber Kochen, entsteht ein anderer bewussterer, dankbarer, liebevoller Bezug zu den Speisen. Statt die Zeit mit Einkaufen zu verbringen, hat man sie für das Kochen
  • Es entsteht kaum Biomüll, alles wird bestmöglich verwertet.
  • Es fällt ganz wenig Verpackungsmüll an, insbesondere viel weniger Plastik.
  • Man braucht nichts mehr von den teuer beworbenen, gestylten, geschmacksmodifizierten und in Fabriken hergestellten Nahrungsmittel der Lebensmittelindustrie, die zu einer Menge Probleme in der Welt führen: Massentierhaltung, Monokulturen, Umweltschäden, Naturzerstörung und Klimabeeinflussung, ausbeuterische Arbeitsverhältnisse und schlechte Preise für die Produzenten.

Viele der Rezepte sind einfach und es kann sie ein jeder kochen. Nicht einfach war es allerdings aus dem Einkauf heraus all diese Rezepte zu „er“-finden, damit nicht nur alles aufgebraucht wird, sondern dass es auch gut schmeckt und abwechslungsreich wird. An die 80 Rezepte wurden erstellt und genau von den vorhandenen Grundnahrungsmitteln abgerechnet. Neben der Idee hat es hier die Kenntnisse, Erfahrung und Kreativität einer Köchin gebraucht, die bei den besten in Graz gelernt hat und umsichtig und verantwortungsvoll „Lebens“mittel schätzt.

Von Anfang an war für Brigitte der Titel dieses Projekts: „Wir essen um zu leben.“ und bald kommt von ihr dazu „und nicht umgekehrt.“ Ihr war am Anfang nicht bewusst, dass sie hier mit dem großen Philosophen Sokrates konform geht, der mit „Wir leben nicht um zu essen, wir essen, um zu leben.“ zitiert wird. Es darf sich im Leben nicht alles um das Essen drehen und das Essen wird oft maßlos überbewertet. Fast könnte hier jemand einen Widerspruch zum Zitat sehen, wenn ausgerechnet ein Kochbuch diesen Titel trägt. Aber der Unterschied ist überall klar ersichtlich. Es geht in erster Linie um ein gutes Leben und keinesfalls um einen Kult um das Essen. So sind auch sämtliche Bilder der Speisen bei den Rezepten von ihr selbst fotografiert, ohne irgendwelche Tricks oder Nachbearbeitung.

Wir essen um zu leben: Und Leben heißt auch Gesundheit, ausreichend Zeit und Geld, intakte Umwelt, gerechtere Welt, … .

 

Lebensmitteleinkauf Jänner 2016

Es ist jedes Jahr wieder spannend, beim Einkaufen die Preise zu vergleichen. Bei meinem minimalen Lebensmitteleinkauf seit Jänner 2014 nehme ich meine Einkaufsliste (1x im Jahr) und vergleiche 3 verschiedene Discounter!  🙂
Im Trockensortiment ist nichts wesentlich teurer geworden, Gemüse und Obst aber schon. Ob die Qualität besser ist, …..? 😉
Grosser Preisverfall gibts beim Zucker, von 99 cent auf 59 cent. Ob das gut ist?!
Getrocknete Linsen hab ich keine mehr bekommen, Dosenware aber schon. Ich würde viel lieber Hülsenfrüchte selber kochen. Ich werde aber noch weiter suchen!
Ausser Weisskraut, Karotten und Äpfeln hab ich alles bekommen um…….??

🙂 🙂 🙂